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Top-Sehenswürdigkeit und Namensgeber der Hermannshöhen - Das Hermannsdenkmal bei Detmold
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Das Hermannsdenkmal

Detmold
Top-Sehenswürdigkeit und Namensgeber der Hermannshöhen - Das Hermannsdenkmal bei Detmold

Das bekannteste Wahrzeichen der Region

Rund 7 km von Detmold entfernt liegt das Denkmal auf den Höhen des Teutoburger Waldes. Es ehrt Hermann, den Cherusker, der die Varusschlacht vor mehr als 2000 Jahren gegen die Römer gewann. Weithin sichtbar ragt das Hermannsdenkmal über den Teutoburger Wald ins Land.

Der Hermannsweg führt direkt "zum Hermann" und zu den weiteren Attraktionen auf dem Gelände.
Das Denkmal kann täglich bestiegen werden - eine Mühe, die sich wirklich lohnt. Der Ausblick von der Ballustrade ist phänomenal.

Im Informationszentum und im Infopavillon gibt es viele weitergehende Informationen.
Die Baugeschichte wird in der "Bandelhütte" erläutert.

Der Kletterpark am Hermannsdenkmal bietet für sportliche Menschen weitere Anreize. Hier kann man unter Anleitung in den Baumwipfeln klettern.

Nicht zuletzt sitzt hier am Hermannsdenkmal das WALK, das Kompetenzzentrum Wandern des Kreises Lippe und für die Region Teutoburger Wald. Hier wird Wander-Know-How gebündelt. - Gäste willkommen!


Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, ein kleines Bistro und ein Restaurant bieten die Möglichkeit einer Stärkung.

Errichtung und Entstehungsgeschichte

Auf der altgermanischen Wallburg, dem großen Hünenring, liegt eine 500 m lange und 400 m breite Hochfläche. Der Plan, dem Cheruskerfürsten an dieser Stelle ein weithin sichtbares Denkmal zu setzen, geht zurück auf Ernst von Bandel, geboren am 17.05.1800 als Sohn eines preußischen Regierungsinspektors in Ansbach, gestorben am 25.09.1876. Bandel, der lange Jahre in Hannover und Berlin als Bildhauer und Architekt tätig war, hat unter Opferung seines gesamten Privatvermögens an seinem Lebensziel festgehalten. Unbeirrbar hat er die vielfachen Widerstände, die sich seinem Werk immer wieder entgegenstellten, überwunden. Bandel hatte mit den Bauarbeiten auf dem von ihm ausgewählten Berg 1838 begonnen, aber erst 37 Jahre später, im Sommer 1875, sah er das Denkmal seiner Vollendung entgegengehen. Der Künstler wohnte in den letzten Jahren der Bauarbeiten ständig auf "seinem Berge", in einem einfachen Blockhaus, der "Bandelhütte".

 

Vorgeschichte

Erste Skizzen Ernst von Bandels stammten bereits aus dem Jahre 1819, als die Erinnerung an die Befreiungskriege noch lebendig war. Die Völkerschlacht bei Leipzig 1813, die das Ende Napoleons besiegelte, wurde nicht nur für ihn zum Symbol einer wiederzuerlangenden nationalen Einheit. Bandel widmete sein ganzes Leben und künstlerisches Wirken der Idee, mit seinem Denkmal ein allgemeingültiges Nationalsymbol zu schaffen, dass das Bekenntnis einer freiheitlichen Ordnung nationalen Zuschnitts zum Ausdruck bringen sollte. Monumente wie das Hermannsdenkmal sollten dazu beitragen, eine demokratische Legitimation zu stiften. Trotz großer Schwierigkeiten wurde 1838 der Grundstein für das Denkmal gelegt und der Sockel auf der Grotenburg errichtet.

Technische Details

Das Hermannsdenkmal besteht als Ganzes vorwiegend aus gotischen Elementen, besonders in der sogenannten "Ruhmeshalle", die im Sockel untergebracht ist. Hier sollten berühmte Deutsche verewigt werden, jedoch blieb dieser Teil des Monuments unvollendet. Am Unterbau des Denkmals sind verschiedene Inschriften zu finden. Sie reichen von Auszügen aus den Annalen des Tacitus bis zu Bezugnahmen auf die Befreiungskriege und die Reichsgründung. Vor der "Bandelhütte", in der Ernst von Bandel während der Bauarbeiten an dem Denkmal wohnte, erinnern zwei Gedenksteine an den Einweihungstag im August 1875.

 

Im Winter rauf auf den Hermann - geht das?

 

Aber klar, hier sind die Zeiten:

Die Besteigung des Hermanns ist vom 01.11. bis 28.02. von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr möglich (witterungsbedingte Änderungen vorbehalten). Ab 01.03. bis 31.10. dann wieder von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Die Tourist-Info mit Shop am Hermannsdenkmal ist in der Wintersaison ab dem 02.11. jeweils sonntags (außer Weihnachten und Neujahr) von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr besetzt.


 

 

Link zur interaktiven Tourenkarte

Weitere Informationen:
Hermannsdenkmal
Grotenburg 50
32760 Detmold-Hiddesen
Tel.: 0170 9512937

Hermannsdenkmal Stiftung
Landesverband Lippe
Schloßstrasse 18
32657 Lemgo
Tel.: 05261 250212
www.hermannsdenkmal.de

 

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