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Teutoniaklippen, Foto: Touristikzentrale Paderborner Land
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Durch fast menschenleere Landschaften...

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FernwanderwegeEtappe

Hermannshöhen - Etappe 12 von Willebadessen nach Blankenrode

Fernwanderwege• Teutoburger Wald
  • Stadtwüstung Blankenrode
    / Stadtwüstung Blankenrode
    Foto:Markus Krüger, DigitalPark, Projektbüro Hermannshöhen
  • Bierbaums Nagel
    / Bierbaums Nagel
    Foto:Ingrid Menzel, Stadt Willebadessen, Stadt Willebadessen
  • Wandern auf dem Eggeweg
    / Wandern auf dem Eggeweg
    Foto:Torben Conrad, Projektbüro Hermannshöhen
  • Blick auf das Kloster Willebadessen
    / Blick auf das Kloster Willebadessen
    Foto:Heiko Böddeker, Projektbüro Hermannshöhen
  • Blick auf den Eggekamm
    / Blick auf den Eggekamm
    Foto:Heiko Böddeker, Projektbüro Hermannshöhen
  • Blick über die Egge
    / Blick über die Egge
    Foto:Annette Fischer, Projektbüro Hermannshöhen
  • Aussichten genießen vom Eggeweg
    / Aussichten genießen vom Eggeweg
    Foto:Torben Conrad, Projektbüro Hermannshöhen
  • Ehemaliges Benediktinerinnenkloster Willebadessen
    / Ehemaliges Benediktinerinnenkloster Willebadessen
    Foto:Frank Grawe, F.Grawe, www.klosterregion.de
Karte / Hermannshöhen - Etappe 12 von Willebadessen nach Blankenrode
0150300450600mkm24681012141618Bierbaums NagelStadtwüstung Blankenrode

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Diese Etappe auf dem Eggeweg verläuft in sanften Schwüngen über die Egge durch eine fast menschenleere Landschaft. Der Eggeweg führt als Klippenweg immer wieder dicht an die schroffen Felshänge der Egge heran. Das naturnahe Gebiet ist zum Großteil als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen und bietet Lebensraum für Schwarzstorch und co.
mittel
19,5km
6:30
276 m
326 m
alle Details
Ein guter Einstieg in den Tag ist eine Besichtigung der Willebadessener Klosteranlage mit ihrem internationalen Skulpturenpark. Von hier aus geht es mit dem Zugangsweg Richtung Fernmeldeturm hinauf zur Egge. Hinter dem Bahnhof kreuzen Sie die Straße links in den Wald.

Unbedingt sollten Sie auf dieser Etappe auch einen kurzen Abstecher zur wild romantischen Schlucht der "Alten Eisenbahn" mit ihren schroffen Klippen und dunklen Gewässern machen. Das Naturdenkmal ist das Ergebnis früherer Tunnelbauten, die jedoch aufgrund von Wassereinbrüchen und Schwierigkeiten beim Streckenbau eingestellt wurden.

Auf den Spuren der Sachsen führt Sie der Eggeweg weiter auf dem Kamm zum "Kleinen Herrgott", den Resten eines Steindenkmals. Oberhalb der schroffen Sandsteinfelsen der Teutonia Klippen führt der Weg direkt durch einen Buchenwald. Die ca. 15 m hohe, steil abfallende Felswand der Klippen bietet lohnende Ausblicke – sowohl in den Landschaftsraum des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge als auch in den Abgrund auf die beeindruckenden Felsformationen und die herabgestürzten, massigen Gesteinsbrocken. Das Gelände liegt im Bereich einer aufgegebenen Eisenerzgrube. An den ehemaligen Abbaustellen finden sich noch heute eingestürzte Stollen, Gruben, Halden und Pingen als Zeugen der Eisenindustrie. Durch den Aufkauf des Waldes durch die Teutonia Gesellschaft erhielt das heute naturnahe und urwüchsige Gebiet rund um den Klippenbereich den Namen Teutonia Klippen. Viele Quellaustritte - umgeben von üppiger Krautvegetation wie Farnen, Schachtelhalmen und Sauergräsern - sowie eine vielfältige Vegetation bilden eine bemerkenswerte Landschaft.

Machen Sie Ihre Rast am Aussichtsturm "Bierbaums Nagel", von wo sie bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick erwarten dürfen.

Vorbei geht es am Klippen- und Felsenmeer, deren Hänge schroffe Sandsteinfelsen bedecken. Vom Gipfel der „Nadel“ – der dreieckige „Natelenstein“ gab der Berghöhe den Namen – verlassen Sie schließlich über einen steilen Pfad den Gebirgskamm der Egge und steigen in das als europäisches Schutzgebiet ausgewiesene Schwarzbachtal hinab. Die naturnahen Laubwälder mit zahlreichen Bächen stellen eines der bedeutendsten Verbreitungsgebiete des Schwarzstorches in Nordrhein-Westfalen dar. Weitere Abstecher zum ehemaligen Kloster Hardehausen, welches 1140 gegründet das erste Zisterzienserkloster in Westfalen war, oder zum weitläufigen Wisentgehege am Waldinformationszentrum Hammerhof bei Warburg-Scherfede sind empfehlenswert.

Auf dem weiteren Weg erwartet Sie mit der mittelalterlichen Stadtwüstung von Blankenrode eine kulturhistorische Attraktion. Urkundlich erwähnt wird 836 n. Chr. der Ort Snevede, "an den Quellen der Altenau gelegen". Um 1250 n. Chr. gründete der Fürstbischof von Paderborn die Burgstadt Blankenrode auf einem Bergkopf der Egge als Grenzfestung gegen den Grafen von Waldeck. Obwohl die ehemalige Grenzstadt bereits 1390 vollständig zerstört wurde, zeugen vereinzelte Wall-, Graben- und Mauerreste noch heute von der einstigen Existenz der Stadt. Anschließend erreichen Sie die heutige Ortschaft Blankenrode, in der unsere Etappe endet.

Einen Vorgeschmack auf die nächste Etappe bietet das unmittelbar an den Ort anschließende Naturschutzgebiet „Bleikuhlen“, wo bis in die 1930er Jahre Blei und Zinkerz gewonnen wurde. Auf den schwermetallhaltigen Böden findet sich das blau bis violett blühende Galmeiveilchen, das als endemische Art nur an dieser Stelle in Europa vorkommt.

outdooractive.com User
Autor
Beatrice Brinkmeyer
Aktualisierung: 08.12.2016

Schwierigkeitmittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
426 m
272 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Etappenvorschläge
Streckentour
Etappentour
aussichtsreich
geologische Highlights
botanische Highlights

Sicherheitshinweise

Auf dem Eggeweg wurden insgesamt 28 Rettungspunkte angelegt. Sie dienen dazu, den Standort bei Gefahr möglichst genau anzugeben, damit die Rettungswache den Unfallort zeitnah und zuverlässig findet.

Folgende Rettungspunkte sind auf dieser Etappe bei der Notrufzentrale gemeldet:

Alte Eisenbahn- Hütte, Krollhütte, Borlinghauser Hütte, Bördeweg Nadel, Roters Eiche Hütte, Mittelwald Hütte, Blankenroder Hütte


Start

Willebadessen, Sendeturm (418 m)
Koordinaten:
Geogr. 51.620720 N 8.996760 E
UTM 32U 499775 5718855

Ziel

Lichtenau-Blankenrode

Wegbeschreibung

Der Eggeweg ist mit einem weißen liegenden Kreuz (Andreas kreuz, X1) in beide Richtungen durch den Eggegebirgsverein markiert. Der Eggeweg ist ein Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E1. Zum Eggeweg gelangen Sie auch mit dem Zugangsweg aus dem Ortskern Willebadessen bzw. vom Bahnhof aus.

Unterwegs können Sie zwischendurch über den Zugangsweg Borlinghausen auf- oder absteigen.

 

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

 

Detaillierte Informationen zu Ihrer Anreise mit Bus und Bahn finden Sie hier.

 

 

Die Schlaue Nummer für Bus und Bahn in NRW:

0180 6  50 40 30 (20 Cent/Anruf a.d.dt. Festnetz, Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf).

Elektronische Fahrplanauskunft: 0800 3 50 40 30 (kostenlos)

Anfahrt:

A44, Abfahrt 64-Diemelstadt Richtung Willebadessen.

Parken:

Parkplätze am Sendeturm (mit Zugangsweg: Ort/Bahnhof. Der Zugangsweg trifft dann etwas weiter südlich auf den Eggeweg)

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Schwierigkeitmittel
Strecke19,5 km
Dauer6:30 Std.
Aufstieg276 m
Abstieg326 m

Eigenschaften

aussichtsreich

Statistik

: Std.
 km
 m
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Höchster Punkt
 m
Tiefster Punkt
 m
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