Schleuderdrama

Brauchtum/Kultur
Bühne divers
Was bedeutet es überhaupt, eine künstliche Intelligenz in unser Leben zu lassen?

Mia reist anlässlich der Beerdigung ihrer Oma nach Hause zu ihren Eltern in die ländliche Provinz. Was ihre Eltern nicht wissen: Mit Hilfe der neuesten Dating-Technologie hat sie sich die ideale Partnerin in Form einer Doppelgängerin namens Maia erschaffen lassen. Eigentlich hätte diese sie am heutigen Tag als ihr Avatar vertreten sollen, aber nun ist sie nicht zu erreichen. Überfordert von den alten Familiendynamiken verschanzt Mia sich im Auto. Als Maia endlich auftaucht, ist Mia fassungslos: Ihre Doppelgängerin hat sich verselbstständigt – und beginnt, die festgefahrenen Strukturen aufzubrechen.

Während Mia im Auto festsitzt und hilflos mitansehen muss, wie Maia ihre Eltern zu therapieren versucht, drängt sich eine brisante Frage auf: Für wen existiert die KI eigentlich? Was bedeutet es überhaupt, eine künstliche Intelligenz in unser Leben zu lassen? Ist sie Werkzeug, Spiegel, Rivalin? Wo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Maschine, Kontrolle und Kontrollverlust? Und könnten es am Ende KIs sein, die uns vor uns selbst retten? Wie gelingt Verständigung in einer Welt, die wir zunehmend durch digitale Konstrukte wahrnehmen?

Mit diesen Fragen setzt sich Laura Naumann (Nicht mein Feuer) in ihrem neuen Stück am Theater Bielefeld auseinander.

Die Arbeit der Autorin am vorliegenden Theaterstück wurde vom Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.

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