Yol – Unterwegs in Izmir und Istanbul

Brauchtum/Kultur
Ausstellung
Bilder einer Gesellschaft zwischen Kontrolle und Hoffnung

Zwischen persönlicher Spurensuche und Begegnungen mit weiblichen Derwischen und Wahrsagerinnen: Die Ausstellung im Galerieraum HSBI-Satellit führt in die Türkei der Gegenwart. Im Mai 2025 reisten 17 Studierende der Hochschule Bielefeld (HSBI) mit Prof. Roman Bezjak nach Istanbul und Izmir.

Ihre Foto- und Videoarbeiten zeigen ein Land im permanenten Wandel: geprägt von historischen Brüchen, den Folgen verheerender Erdbeben und zunehmendem politischen Druck auf Teile der Gesellschaft.

Einige Studierende begaben sich auf eine persönliche Spurensuche nach ihrer Familiengeschichte als Kinder von Ausgewanderten. Andere suchten den Kontakt zu religiösen und kulturellen Gemeinschaften, die heute kaum sichtbar sind. Sie begegneten weiblichen Derwischen und Wahrsagerinnen, queeren Menschen sowie Mitgliedern der heute kaum sichtbaren, historisch tief verwurzelten jüdischen Gemeinde Istanbuls.

Die Arbeiten kreisen um Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Sichtbarkeit. Immer wieder taucht dabei ein Gefühl auf, das der Schriftsteller Orhan Pamuk als „Hüzün“ beschreibt: eine stille, kollektive Melancholie, getragen von Erinnerung, Verlust und einer schicksalhaften Gelassenheit.

Die Ausstellung ist vom 22. April bis 30. Mai 2026 im Galerieraum HSBI-Satellit zu sehen.

Ausstellende: Roman Bezjak, Luca Grommel, Luca Finkl, Jana Stein, Ronja Falkenbach, Alparslan Öztürk, Valentin Sohn, Eda Saglam, Marvin Völker, Monika Schreiber, Noera Roberg, Leo Teufel, Daniel Schramkow und Ilay Bittan.

Bildnachweis: Monika Schreiber

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