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Hermannshöhen - Hier läuft das Leben!

Einzigartige Kombination von Natur und Kultur im Teutoburger Wald

Die Hermannshöhen

Zwei nahtlos ineinander übergehende Wanderwege, die 226 km pures Wandervergnügen bieten. Die beiden Kammwege, der Eggeweg und der Hermannsweg, sind traditionsreiche Strecken, auf denen schon die alten Germanen wandelten.

Natur- und Aktivzeitreise

  • Der Buntsandstein des Teutos entsteht

  • Die Saurier hinterlassen ihre Spuren in der Region

  • Kalkstein und Kalkmergel entstehen im Trias

  • Tonsteinbildung im Jura

  • Der Osning-Sandstein bildet sich in der Unteren Kreidezeit

  • Bildung des Kalkgesteins im Teuto

    In der Oberen Kreidezeit bildete sich das Kalkgestein des Teutoburger Waldes. Großammoniten, Fische und Urwarane, wie sie z.B. im Heimathaus in Borgholzhausen zu sehen sind, lagerten sich ab.

  • Auffaltung des Teutoburger Waldes

    Die gewaltigen Kräfte driftender Kontinentalplatten falteten vor 60 Millionen Jahren Felsmassen auf, als wären sie bloß aus Papier. So entstanden die Alpen und zugleich auch die Kämme des Teutoburger Waldes. Vielerorts brachen die Gesteinsschichten auf - und so lassen sich heute an zahlreichen Klippen und Schluchten unterschiedliche Schichten erkennen. Geologen können darin die Erdgeschichte lesen wie in einem Buch. Und selbst der Laie erkennt zum Beispiel leicht den Muschelkalk, der von einem urzeitlichen Ozean blieb. Auch deswegen gehören Teile des Teutoburger Waldes zum Natur- und Geopark TERRA.vita.

  • Eiszeit im Teuto

    Von Skandinavien bis in den Teutoburger Wald reichten die gewaltigen Gletscher der Saaleeiszeit. Als sie endlich tauten, ließen sie riesige Mengen Sand zurück - vor allem in der Senne, wo er die Grundlage der reizvollen Heide-Vegetation ist und vielerorts riesige Binnendünen bildet.

  • Die legendäre "Schlacht am Teutoburger Wald"

    Die als "Varusschlacht" bekannte Schlacht am Teutoburger Wald fand 09 nach Christus in unerer Region statt.

    "Arminus" , germanischer Heerführer schlug die Römer in der damals unwirtlichen und unübersichtlichen Landschaft des Teutoburger Waldes. Die Römer drangen nach dieser Niederlage nicht weiter in den Norden vor.
    Auf der Grotenburg bei Detmold wurde dem Heerführer Arminus zu Ehren das "Hermannsdenkmal" gebaut, das noch heute an diese Schlacht erinnert. Mittlerweile haben Wissenschaftler allerdings herausgefunden, dass die Schlacht wahrscheinlich in Bramsche bei Osnabrück stattgefunden hat.

  • Altenbekener Viadukt eingeweiht

    Er ist Europas gewaltigste Kalksandsteinbrücke. Fast 500 Meter lang überspannt die Eisenbahnbrücke mit 24 Bögen das Beketal. Nicht zuletzt ist der Große Viadukt der Dreh- und Angelpunkt des Viadukt Wanderwegs, einem von fünf Qualitätswegen Wanderbares Deutschland in der Ferienregion Teutoburger Wald.

  • Einweihung des Hermannsdenkmals

    Nachdem die Grundsteinlegung bereits 1838 erfolgte wurde das Hermannsdenkmal schließlich im August 1875 mit einer großen Feier eingeweiht. Weitere Infos gibt es im Informationszentrum am Hermannsdenkmal, das ganzjährig geöffnet ist.

  • Grundsteinlegung für den Reichstag in Berlin

    An den Klippen Silberort unterhalb der Zwillingsgipfel des Velmerstoth wurden etliche der Sandsteinquader gebrochen, aus denen in Berlin der Reichstag errichtet wurde. Auch im Kölner Dom und in etlichen Pfeilern zahlreicher Autobahnbrücken lässt sich auch heute noch ein gutes Stück Teutoburger Wald entdecken. Umgekehrt bieten die aufgelassenen Steinbrüche, längst von der Natur zurückerobert, malerisch schöne Anblicke.

  • Beginn des Wander-Tourismus

    Der Eggegebirgsverein wurde am 11. März 1900 in Altenbeken gegründet, um „den Fremdenverkehr im Gebiete des Egge-Gebirges zu heben und zu erleichtern, insbesondere durch Herstellung von Wegweisern, Ruhebänken, Fußwegen, Aussichtspunkten, Schutzhütten, Fassung von Quellen“, so die erklärten Ziele. Das erste Projekt: 1902 wird der Eggeweg eröffnet.

  • Der Hermannsweg wird zum Wanderweg

    Einen Pfad auf den Kämmen des Teutoburger Waldes gab es natürlich schon seit unzähligen Jahren. Vermutlich nutzten bereits die alten Römer den Heer- und Handelsweg, um gegen die Germanen in die Schlacht zu ziehen. Aber erst mit dem Beginn der Industrialisierung kam die Idee auf, diesen Weg mit völlig anderen Zielen zu beschreiten: Erholung, Natur- und Landschaftsgenuss, frische Luft. Und so begann mit den Wegmarkierungen und den Schutzhütten des Teutoburger-Wald-Vereins die Erfolgsgeschichte des Wanderurlaubs.

  • Gründung des "Teutoburger Gebirgsverbands"

    Unter dem Eindruck der Industrialisierung fanden sich im 19. Jahrhundert vielerorts Verschönerungsvereine zusammen, um die Schönheit und Eigenarten ihrer Heimat zu bewahren. Im Teutoburger Wald schlossen sich diese Vereine am 25. Juni 1902 im Kurhotel in Bad Rothenfelde zum „Teutoburger Gebirgsverband“ zusammen, dem Vorläufer des im Jahr 2016 zum "Teutoburger-Wald-Verand" umbenannten Teutoburger-Wald-Vereins.

  • Externsteine unter Naturschutz

    Sie sind ein Naturdenkmal von ganz eigener Schönheit und bilden eine Landmarke inmitten eines intakten Naturraums - gute Gründe also, die Externsteine zu einem der ersten Schutzgebiete im damaligen Freistaat Lippe zu machen.

  • Erste einheitliche Markierung

    Der Hermannsweg erhält erstmals die durchgehende einheitliche Markierung mit einem "H".

  • Eggeweg ist erster Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

    Der Deutsche Wanderverband setzte 2004 neue Maßstäbe und vergab erstmals das Qualitätssiegel "Wanderbares Deutschland". Und zwar an den Eggeweg. Vier weitere Wege im Teuto folgten seither: Hermannsweg, Viadukt Wanderweg, Hansaweg und Paderborner Höhenweg. 

  • Hermannshöhen werden zum Top Trail of Germany

    Unter der Marke Top Trails of Germany versammeln sich 2005 die schönsten und erlebnisreichsten Fernwanderwege Deutschlands. Zu den zwölf "Gründungsmitgliedern" zählen die Hermannshöhen, die kongeniale Verknüpfung von Hermannsweg und Eggeweg.

  • Die Hermannshöhen gehen offiziell an den Start

    Mit einer Etappenwanderung auf der ein Staffelstab in allen 25 Orten am Weg von Bürgermeister zu Bürgermeister an weitergegeben wird, startet die gemeinsame Vermerktung von Hermannsweg und Eggeweg unter dem Begriff "Hermannshöhen".

  • Der Hermannsweg wird zum "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zertifiziert

    Im Jahr 2008 ist es wo weit: Auch der 156km lange Hermannsweg besteht die Prüfung und wird zum Qualitätsweg Wanderbares Deutschland. Nun ist der gesamte "Top Trail" Hermannshöhen zertifiziert.

  • Eggeweg erhält Sonderpreis

    Der Eggeweg erhält einen Sonderpreis vom Deutschen Wanderverband, da er als einziger und erster Weg 10 Jahre durchgehend als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" zertifiziert ist.

  • Deutscher Wandertag

    50.000 Gäste kamen zum jährlichen Treffen der Wanderer nach Paderborn. Ausrichter der Veranstaltung, die diesmal unter dem Motto "Wandern an Quelllen" stand, war der Eggegebirgsverein, der sich bereits 1981 und 1998 als Gastgeber für den Deutschen Wanderverband bewährt hatte.

  • Wanderkompetenzzentrum am Hermannsdenkmal

    Damit der Teutoburger Wald eine der beliebtesten Wanderregionen des Landes bleibt, werden die Angebote für Aktiv-Urlauber immer weiter verbessert. Dafür sorgt das Wanderkompetenzzentrum, das 2015 seine Arbeit aufnahm.

  • Die Hermannshöhen im Jubiläumsjahr

    Zwei große Jubiläumsaktionen anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Hermannshöhen werden gestartet:

    Alle 13 Etappen können im Rahmen von geführten  von den jeweiligen Anliegerorten organisierten Jubiläumswanderungen der Reihe nach entdeckt werden. Die Aktion läuft von April bis September.

    Unter dem Motto "Wie werden 10 - Ihr auch!" sind vierte Grundschulklassen der Anliegerorte der Hermannshöhen eingeladen, begleitet von einem Wanderführer vor Ort zu wandern. So entdecken sie den Spaß an der Bewegung, die tolle Natur und die Schönheit der näheren Umgebung.

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