Rücksichtnahme!

Wichtig für das Wohlbefinden aller im Wald ...

Begegnungen mit anderen Freizeitsportlern

Fühlen Sie sich gestört von anderen Wanderern, Joggern, Mountainbikern oder Reitern? - Das kann schon mal vorkommen, denn die Breite unserer Hermannshöhen ist in vielen Abschnitten begrenzt. Ausweichmöglichkeiten gibt es durch Kammlage und Bewirtschaftung nur wenige. Darum heißt das Zauberwort Rücksichtnahme.

Klar, Ausnahmen gibt es immer wieder. Da hilft dann nur Aufklärung.

Sperrungen für einzelne Nutzergruppen sind gar nicht oder, wie in Bezug auf Reiter, nur sehr eingeschränkt möglich.

Wenn sich aber jeder an unten stehende Regeln hält, sollte die gemeinsame Nutzung unseres schönen Waldes kein Problem sein.

 

Tipps für ein respektvolles Miteinander

Mountainbiker passiert Wandergruppe mit Kindern auf dem Hermannsweg
© Teutoburger Wald Tourismus, Ina Bohlken

 

Folgende 6 Regeln basieren auf einer Vorlage der Deutschen Initiative Mountainbike e. V. (DIMB), die vom Team der Hermannshöhen um einige Aspekte ergänzt wurden.


1. Bleiben Sie auf den gekennzeichneten Wegen!

Bewegen Sie sich nie querfeldein, Sie schädigen sonst die Natur!
Lokale Wegesperrungen sollten unbedingt respektiert werden, denn sie haben immer einen sinnvollen Grund, wie zum Beispiel forstwirtschaftliche Arbeiten oder Belange des Naturschutzes.

Immer daran denken: Die Art und Weise, wie Sie sich als Gäste im Wald verhalten, bestimmen das Handeln der Behörden und Verwaltungen.
Auf Privatgrund sind Wanderer und andere Nutzer oft nur geduldet!


2. Hinterlassen Sie keine Spuren!

Reiter dürfen nur auf speziell ausgewiesenen Reitwegen unterwegs sein, da die Hufe der Tiere die Wegebeschaffenheit beeinträchtigen.

Mountainbiker sollten nicht mit blockierenden Rädern bremsen. (Ausnahme: Notsituationen).  Blockierbremsungen begünstigen die Bodenerosion und verursachen Wegeschäden. Stellen Sie Ihre Fahrweise auf den Untergrund und die Wegebeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise. - Wir finden leider oft tiefe Fahrspuren auf unseren Wegen, da auch nach Regenfällen und damit auf aufgeweichtem Boden gefahren wird.


3. Halten Sie Ihr Sportgerät unter Kontrolle!

Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Fußgänger, Hindernisse oder anderer Biker auftauchen. Sie müssen in Sichtweite anhalten können.  Zu Ihrer eigenen Sicherheit und derer anderer Menschen.

Reiter achten bitte bei Wanderwegquerungen auf Wanderer. Es ist grundsätzlich nicht erlaubt, auf öffentlichen Wegen oder im Wald einen Parcours aufzubauen.


4. Respektieren Sie andere Naturnutzer!

Kündigen Sie als Mountainbiker oder auch als Jogger, Speed-Hiker oder schneller Wanderer Ihre Passage den zu Überholenden an. Erschrecken Sie keine anderen Wegenutzer.  Vermindern Sie am besten Ihre Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halten Sie kurz an.

Bedenken Sie, dass andere Wegenutzer Sie zu spät wahrnehmen könnten. Bewegen Sie sich wenn möglich, nur in kleinen Gruppen.


5. Nehmen Sie Rücksicht auf Pflanzen und Tiere!


Um die Natur nicht zu beeinträchtigen und um die Tier- und Pflanzenwelt nicht zu stören, sollten Sie folgendes beachten:
Die Wälder und Täler sind der Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Wenn Sie Tiere beobachten, stören Sie sie nicht in ihrer normalen Lebensumgebung. Nehmen Sie keine Pflanzen mit nach Hause und leinen Sie Ihren Hund bitte stets an. Bleiben Sie auf markierten Wanderwegen, so laufen Sie auch nicht Gefahr, sich in den Wäldern zu verirren. Nehmen Sie Ihren Abfall bitte wieder mit nach Hause, hierzu ist es hilfreich, eine Mülltüte einzupacken. Vermeiden Sie offenes Feuer und werfen Sie keine brennenden Zigaretten weg. Schließen Sie Weidezäune, nachdem Sie sie passiert haben.

 
6. Planen Sie im Voraus!

Prüfen Sie Ihre Ausrüstung.

Schätzen Sie Ihre Fähigkeiten richtig ein und wählen die Gegend mit Bedacht, in der Sie unterwegs sein möchten.
Schlechtes Wetter oder eine Panne kann eine Tour deutlich verlängern.
Denken Sie an Extra-Bekleidung, Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set.

Tragen Sie beim Mountainbiken eine Sicherheitsausrüstung.
Und denken Sie daran: ein Helm kann schützen, ist aber keine Lebensversicherung.