Gioachino und Giacomo – eine Komponistenbeziehung in Paris

Brauchtum/Kultur
Bühne divers

Die Musikwissenschaftlerin Dr. Martina Friedrichs beleuchtet in ihrem Vortrag erstmals eingehend das Verhältnis zwischen Gioachino Rossini und Giacomo Meyerbeer, den Stars unter den Opernkomponisten der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beide wirkten ab 1824 in Paris, der Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“ und wurden zu „Grand Old Men“ der Musikmetropole. Grandiose Opernerfolge, kleine Sticheleien und eine freundschaftliche Konkurrenz um die Gunst von Publikum und Presse prägten ihre Beziehung, die schließlich in eine von aufrichtiger Wertschätzung geprägte Freundschaft mündete.


Nach dem Vortrag spielt der italienische Pianist Alessandro Marangoni – wie kaum ein anderer mit dem Werk von Rossini und Klaviertranskriptionen des 19. Jahrhunderts vertraut – virtuose Opernparaphrasen von Henri Herz, Sigismund Thalberg und Jules Massenet nach Werken von Rossini und Meyerbeer. Als besondere Hommage spielt er zudem selten zu hörende Klavierstücke von Rossini selbst, der in diesen „Sünden des Alters“ ironisch-verklärt auf sein reiches Musikleben zurückblickt.

In der Pause und nach der Veranstaltung werden darüber hinaus Bar-Spenden für die Musikschule Bielefeld gesammelt. 

 

Die Veranstaltung wird von der Rudolf August Oetker-Stiftung gefördert und von der Sparkasse Bielefeld unterstützt.

 

© Foto: Daniele Cruciani

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33615 Bielefeld - Mitte

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