Das Programm zeichnet den Lebensweg einer außergewöhnlichen Frau nach: Der Cembalistin, Mäzenin und Musikaliensammlerin Sara Levy, oder, wie von ihren Zeitgenossen liebevoll genannt wurde, der "Musikfreundin Levy". 1761 in Berlin geboren, wuchs sie in einem wohlhabenden Elternhaus auf, in dem Musik eine zentrale Rolle spielte. Früh erhielt sie Klavierunterricht und galt als Lieblingsschülerin Wilhelm Friedrich Bachs. Nach ihrer Heirat 1983 führte sie einen Salon, der bald zu einem geistig-künstlerischen Zentrum der Hauptstadt wurde: Hier tragen sich Gelehrte, Musikerinnen und Musiker, Christen und Juden. Werke von Zelter, den Bachs oder ihren Großneffen Felix und Fanny Mendelssohn erklangen neben älterem Repertoire, vieles wurde eigens für diese Abende komponiert oder von einem Hauskopisten abgeschrieben.
Zeitgenossen beschrieben Levy als herausragende Interpretin, die als Solistin in Berliner Musikvereinigungen auch Konzerte von Johann Sebastian Bach aufführte. Über ihre enge Bindung an die Familie Bach wurden viele Geschichten überliefert. Sicher ist: Ihre Wertschätzung für Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach wirkte weit über ihre eigene Generation hinaus und verband die Bach'sche Tradition der Aufklärung mit jener Blüte, die sie im 19. Jahrhundert in ganz Europa entfaltete. Mit ihrer umfangreichen Sammlung, die sie der Singakademie vermachte, schuf Sara Levy ein einzigartiges kulturhistorisches Erbe. Nach Jahrzenten der Unauffindbarkeit wurde sie in Kiew wiederentdeckt und Berlin zurückgeführt.
Das Ensemble "Salon VIolet" hat aus dieser Sammlung ein Programm zusammengestellt, das Werke der Bach-Familie mit selten gespielten Kompositionen der Berliner Klassik verbindet. So wird die Musik, die Sara Levi einst sammelte und liebte, zu einer Entdeckung, in die man sich leicht verlieben kann. "Salon Violet" wurde 2020 von der Barock-Bratschistin Francesca Venturi Ferriolo gegründet und spezialisiert sich auf Kammermusik, die rund um 1800 in den Salons der "Upper Class" in Detuschland gespielt wurde.
Ausführende:
Zeitgenossen beschrieben Levy als herausragende Interpretin, die als Solistin in Berliner Musikvereinigungen auch Konzerte von Johann Sebastian Bach aufführte. Über ihre enge Bindung an die Familie Bach wurden viele Geschichten überliefert. Sicher ist: Ihre Wertschätzung für Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach wirkte weit über ihre eigene Generation hinaus und verband die Bach'sche Tradition der Aufklärung mit jener Blüte, die sie im 19. Jahrhundert in ganz Europa entfaltete. Mit ihrer umfangreichen Sammlung, die sie der Singakademie vermachte, schuf Sara Levy ein einzigartiges kulturhistorisches Erbe. Nach Jahrzenten der Unauffindbarkeit wurde sie in Kiew wiederentdeckt und Berlin zurückgeführt.
Das Ensemble "Salon VIolet" hat aus dieser Sammlung ein Programm zusammengestellt, das Werke der Bach-Familie mit selten gespielten Kompositionen der Berliner Klassik verbindet. So wird die Musik, die Sara Levi einst sammelte und liebte, zu einer Entdeckung, in die man sich leicht verlieben kann. "Salon Violet" wurde 2020 von der Barock-Bratschistin Francesca Venturi Ferriolo gegründet und spezialisiert sich auf Kammermusik, die rund um 1800 in den Salons der "Upper Class" in Detuschland gespielt wurde.
Ausführende:
- Ensemble "Salon Violet"
- Francesca Venturi Ferriolo (Viola und Leitung)
- Rebecca Raimondi (Violine und Viola II)
- Lorenzo Gabriele (Traversflöte)
- Johannes Berger (Violoncello)
- Sergio Gasparella (Cembalo)
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Preisinformationen
Kartenvorverkauf ab 01.12.2025
16,00 € Standard
8,00 € Ermäßigt
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Information zu reduzierten Preisen: Inhaber Haller Card, Schwerbehindertenausweis, Ehrenamtskarte, Schüler/Studenten
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