Kassandra

Brauchtum/Kultur
Bühne divers
Starke Frauenfigur im Zentrum

Spartenübergreifende Produktion
Text von Yvonne Gebauer und Nadja Loschky nach Christa Wolfs gleichnamiger Erzählung / Musik von Mathis Nitschke, Stefan Behrisch

Zehn Jahre Krieg sind vorbei, Troja ist zerstört und Tausende Menschenleben sind zu beklagen. Kassandra, Tochter des trojanischen Königs Priamos, ist als Kriegsbeute des griechischen Königs Agamemnon auf der Reise nach Mykene, wo ihn seine Frau Klytämnestra erwartet. Dass er in den sicheren Tod steuert, weiß nur Kassandra. Gott Apollon hatte sie einst mit der Gabe der Seherin beschenkt, doch sogleich mit dem Fluch belegt, stets unerhört zu bleiben, als sie sich ihm als Liebhaberin verweigerte.

Dies ist die Ausgangssituation von Christa Wolfs Roman Kassandra, 1983 in der DDR verfasst. Auf dem glasklar erkannten Weg zu ihrer eigenen Ermordung räsoniert Kassandra über ihr einst privilegiertes Leben als Königstochter und Priesterin. Die Schrecken des Krieges, ihre grausam gemeuchelten Geschwister, ihre unerfüllte Liebe, das Erinnern an Vergewaltigungen und Diskriminierungen, das nüchterne Aufarbeiten eigenen »Versagens«, all das fließt in ihrer Stimme zusammen zu einem zeitlosen, politisch aufgeladenen und aufrüttelnden Text. Das Komponistenteam Stefan Behrisch und Mathis Nitschke komponiert die Musik zu einem spartenübergreifenden Theaterstück mit einer starken Frauenfigur im Zentrum.

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