Wie erzählen wir das jetzt?

Bühne divers
Brauchtum/Kultur

Der Mensch ist Mensch, wenn er erzählt: Aber wie genau funktioniert das eigentlich? Und warum ist das so? Erzeugt unser Gehirn die eigene Biografie, historische Ereignisse, Gesellschaft und Politik? Funktionieren narrative Strukturen als Filter für die Realität?

Auf Einladung von Indira Heidemann hatten die Musiker Karl Godejohann und Alex Quaet-Faslem 2025 Gelegenheit, gemeinsam mit der Tänzerin Melanie López López und dem Videografen Jörn Josiek im Rahmen einer durch den Fonds Darstellende Künste und Flausen+ geförderten Residenz einen offenen Arbeitsprozess zu gestalten, in dem sie der "Macht des Erzählens“ nachgehen konnten.

Regelmäßige Arbeitsphasen wurden über mehrere Monate verteilt, schrittweise Material erarbeitet, immer mit offenem Ende, prozessorientiert, forschend. Die derart gewappneten Künstler:innen treffen auf einen glühenden Fan Neil Gaimans: Den international erfolgreichen Fantasyautor, den Kämpfer für Gleichberechtigung, den sensiblen Denker, der mit Eleganz, Witz und Wärme Figuren erschafft, die das Richtige tun, auch wenn alles falsch erscheint. Und sie werden in ein neues Narrativ eingebunden.

Auf der Bühne:
Karl Godejohann (Musik), Alex Quaet-Faslem (Musik), Indira Heidemann (Narration), Jörn Josiek (Video u. Licht), Jost Jacobfeuerborn (Ton)


Ein Projekt in der Residenzförderung des Fonds Darstellende Künste in Kooperation mit flausen+. Die Residenz wurde gefördert aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft der Landes NRW und das Kulturamt Bielefeld.

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